Über Tell Us.online
Ein Ort, an dem Neugier auf Handeln trifft und ganz normale Menschen die Fragen prägen, die sich die Wissenschaft stellt.
Warum es diesen Raum gibt
Der Großteil der Wissenschaft findet hinter verschlossenen Türen statt. Die Öffentlichkeit erfährt von den Ergebnissen, selten jedoch von dem chaotischen, spannenden Prozess des Stellens von Fragen, des Sammelns von Daten oder des Testens gewagter Vermutungen. Tell Us.online kehrt dieses Muster um. Diese Website soll jedem – unabhängig von seinem Hintergrund – helfen, sich an echter Forschung zu beteiligen, Ideen einzubringen, die für seine Gemeinschaft wichtig sind, und mit Wissenschaftlern zusammenzuarbeiten, die bereit sind, zuzuhören.
Hier findest du Anleitungen zur Gründung deines eigenen Citizen-Science-Projekts, Übersichten über offene Innovationsherausforderungen und Geschichten von Menschen, die lokale Beobachtungen in veröffentlichte Forschungsergebnisse verwandelt haben. Keine Fachjargon-Barrieren. Keine Zugangsbeschränkungen.
Wer ich bin
Ich bin Amelia Turner. Ich verdiene meinen Lebensunterhalt mit Schreiben und Analysieren und übersetze komplexe Themen in etwas, das man tatsächlich nutzen kann. Mein Hintergrund liegt in den Bereichen Kommunikation und Forschungsmoderation, aber was mich antreibt, ist die fast schon obsessive Überzeugung, dass gute Fragen gute Antworten verdienen – und dass die besten Fragen oft von außerhalb des Labors kommen. Einmal habe ich drei Monate lang einer Nachbarschaftsgruppe dabei geholfen, städtische Bestäuber zu kartieren – und zwar nur mit Smartphones und einer gemeinsamen Tabelle. Dieses Projekt hat mir mehr über Zusammenarbeit beigebracht als jedes Lehrbuch jemals.
Was diese Arbeit leitet
- Transparenz statt Hype – Daten und Methoden sind wichtiger als Schlagzeilen.
- Inklusion von Grund auf – für die Teilnahme an der Forschung sollte kein Doktorgrad erforderlich sein.
- Bescheidenheit in der Wissenschaft – das Eingestehen von Unsicherheit ist eine Stärke, keine Schwäche.
- Anerkennung, wo sie gebührt – Bürger, die Daten beisteuern, sind Mitgestalter, keine kostenlose Arbeitskraft.
Eines nehme ich sehr ernst: verantwortungsbewusstes Engagement. Nicht jedes Problem erfordert eine Crowd, und nicht jeder Datensatz ist bereit für die Öffentlichkeit. Ich bin hier, um Ihnen dabei zu helfen, diese Grenzen sorgfältig zu loten und sicherzustellen, dass Ihre Beiträge ethisch einwandfrei, sinnvoll und von den beteiligten Forschern tatsächlich erwünscht sind.
Vielen Dank, dass Sie hier sind. Ich hoffe, Sie finden hier etwas, das Sie zu Ihrem nächsten Projekt inspiriert – oder Sie zumindest dazu bringt, neu darüber nachzudenken, wie „Wissenschaft betreiben“ aussehen kann. Entdecken Sie Neues, experimentieren Sie und melden Sie sich jederzeit bei mir.